2012-11-15 Tagung: 400 Jahre „Aurora“ – Jakob Böhme und sein geistiges Umfeld sowie seine bisherige Rezeption in der Oberlausitz Tagung: 400 Jahre „Aurora“ – Jakob Böhme und sein geistiges Umfeld sowie seine bisherige Rezeption in der Oberlausitz 15. November 2012 @ 15:30 - 16. November 2012 @ 15:00 Tagung: 400 Jahre „Aurora“ – Jakob Böhme und sein geistiges Umfeld sowie seine bisherige Rezeption in der Oberlausitz Inhalt: Die Wirkungsgeschichte der Reformation wird oft auf die politische Katastrophengeschichte der Bauern- und Glaubenskriege bis hin zur weitgehenden Verwüstung Mitteleuropas durch den 30jährigen Krieg einerseits, auf die vermeintliche Erfolgsgeschichte „aufgeklärten“ Denkens andererseits reduziert. Im Projekt „Geistige Folgen der Reformation“ soll erforscht werden, wie gerade in der religiös relativ toleranten Oberlausitz und ihrem geistigen Umfeld Denker, Denkschulen und Denkfiguren sich mit den ungelösten geistigen Anstößen und Verwerfungen in der Luther-Nachfolge befasst haben. Zentralfigur ist hier natürlich Jakob Böhme, dessen Hauptwerk „Aurora“ 1612 verbreitet wurde. Daneben sind die Schlesischen Schwenckfelder und Zinzendorfs pietistische Rezeption der Böhmischen Brüderunität mit der Gründung der Herrnhuter Brüdergemeine zu nennen. In wiefern diese, einerseits in der Philosophiegeschichte v.a. durch Hegel intensiv rezipierten, andererseits heute eigenartig „unbekannten“, minoritären Denktraditionen einer „geistigen Reformation“ Relevanz in einem nachmodernen Denken finden können, ist eine der Fragestellungen der Tagung. Diese Tagung wurde gefördert vom Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien.
2012-11-15 Tagung: 400 Jahre „Aurora“ – Jakob Böhme und sein geistiges Umfeld sowie seine bisherige Rezeption in der Oberlausitz
15. November 2012 @ 15:30 - 16. November 2012 @ 15:00 Tagung: 400 Jahre „Aurora“ – Jakob Böhme und sein geistiges Umfeld sowie seine bisherige Rezeption in der Oberlausitz
15. November 2012 @ 15:30 - 16. November 2012 @ 15:00 Tagung: 400 Jahre „Aurora“ – Jakob Böhme und sein geistiges Umfeld sowie seine bisherige Rezeption in der Oberlausitz